- eine g’schmackige Köstlichkeit mit Tradition
In früheren Jahren war man erfinderisch, was die
Methoden des Haltbarmachens von Frischfleisch betraf. Selchen –
auch Räuchern genannt – war eines der wichtigsten Verfahren.
Die Fleischstücke wurden gesalzen und anschließend einige
Tage in die Kamine oder Räucherkammern gehängt.
In unserem Familienbetrieb erzeugen wir das Hausgeselchte
auch heute noch nach traditioneller Methode.
Als Rohmaterial verwenden wir hochwertiges Schweinefleisch
von Schweinen heimischer Bauernhöfe – zarte Karree, Schopf,
magere Schinkenteile, Schulter und saftiges Bauchfleisch.
Die ausgesuchten Fleischteile werden in unserem kleinen
Familienbetrieb noch handgesalzen – und mit Gewürzen wie
z. B. Wacholderbeeren, Thymian, Knoblauch, Lorbeerblätter etc.
eingerieben.
Anschließend legen wir das Fleisch nach einem überlieferten
Hausrezept
ca. 4 Wochen in „Surschaffeln“ ein.
Nachdem das Surfleisch seinen würzigen Geschmack
angenommen
hat wird es geselcht.
Bei uns wird das Hausgeselchte noch nach traditioneller Weise über
Buchenholz geräuchert, denn nur dadurch erhält es seinen unverfälschten
aromatischen Selchgeschmack.
Ein g’schmackiges Hausgeselchtes aus der Fleischerei
Gutscher, serviert mit Sauerkraut oder Erdäpfelpürree –
wer kann da noch widerstehen.
Kleiner Typ: Selchfleisch sollte auf keinen Fall
in brodeldem Wasser gekocht werden – es würde ausgelaugt
und strohig schmecken. Man soll es bei Wassertemperaturen von höchstens
85° C brühen oder über Wasserdampf erhitzen.